Liegebreitenmessung und -regelung


Der Liegebreitenmesssensor LMS erfasst die Liegebreite der produzierten Folie. Dabei gleitet die flachgelegte Folie über den Messbalken. Zwei durch Schrittmotoren angetriebene hochpräzise Infrarot-Sensoren folgen den beiden Folienkanten. Die Prozesssteuerung errechnet aus der Anzahl der Schritte den Abstand der Folienkanten und damit die Breite der flachgelegten Folie.
pdf  Prospekt: LMS

Der Kantenversatzmesssensor GMS hingegen ermittelt neben der Liegebreite zusätzlich noch den Kantenversatz bei Folien mit Seitenfalten. Zwei unabhängig voneinander arbeitende und von  Schrittmotoren angetriebene Scheiben tauchen in die Seitenfalten der flachgelegten Folie. Vier hochpräzise Infrarot-Sensoren folgen den jeweiligen Folienkanten.
pdf  Prospekt: GMS

Sowohl LMS als auch GMS werden über die Prozesssteuerung MAC-GMS(-LMS) an den Hauptrechner angeschlossen. Zur Regelung der gemessenen Liegebreite wird über den Hauptrechner entweder der Kalibrierkorb oder die Blasenvolumensteuerung angesteuert. Die Messbereiche beim LMS werden durch unterschiedlich wählbare Rohrlängen festgelegt, beim GMS durch die entsprechende Positionierung der Verstelleinheiten. Somit können die Arbeitsbereiche variabel angepasst werden. Bei beiden Systemen beträgt die Auflösung eines Messschrittes 0,1 mm.